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Chapter 98 by Toby Mark Toby Mark

Hilft der Lehrer dem Boss wirklich, Biggy und die anderen Mädchen in Besitz zu nehmen?

Biggy wird abgefangen

„Ganz schön warm heute“, brummt der Boss. Er drückt auf einen Knopf in der Beifahrertür und die Scheibe des Seitenfensters fährt leise summend herunter. „Bist du sicher, dass sie bald kommt?“ Er dreht sich um und Melanie auf dem Rücksitz nickt ihm zögernd zu.

„Biggy hat heute nur bis zwölf Uhr Schule“, sagt Melanie, „sie müsste eigentlich gleich nach Hause kommen.“

„Soso, müsste sie …“, brummt der Boss. Er lässt seinen rechten Arm aus dem Fenster hängen und trommelt mit den Fingern aufs Blech. Er wartet nicht gern und seine Vorsicht mahnt ihn, nicht zu lange vor Biggys Wohnhaus herumzuhängen. Die Schülerin lebt mit ihren Eltern in einem langgestreckten, mehrstöckigen Mietshaus. Zu viele neugierige Nachbarn könnten sich an seinen Wagen erinnern, befürchtet der Boss.

Zu viert sitzen sie in seinem Auto: Kojo und der Boss vorne, Herr Meyer und sein Töchterchen auf der Rückbank. Dem Lehrer ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass der schwarze Zuhälter auch Melanies beste Freundin für seinen Stall rekrutieren will. Aber wenn er Glück hat, darf seine Tochter im Tausch gegen Biggy gehen. Und leise, ganz leise meldet sich da noch der Gedanke, vielleicht selbst mal die kleine Schülerin in die Hände zu bekommen. Ist Biggy erst vom Boss zugeritten worden, kann sie sich auch ihm kaum noch verweigern, denkt sich Herr Meyer - und schüttelt im nächsten Augenblick unwillkürlich den Kopf, so als könne er auf diese Weise den schlimmen Gedanken loswerden.

„Da ist sie ja schon“, sagt Melanie und die drei Männer blicken auf den Fußweg. Ein schlankes Mädchen in Sandalen und einem hellen, knielangen Kleid biegt mit leicht tänzelnden Schritten um die Ecke. Sie hat ihr Smartphone in der Hand, dessen rosa Kabel zu ebensolchen Ohrstöpseln führt. Biggy wippt im Takt der Musik und ihr schulterlanges, braunes Haar schwingt sanft mit. Ihr schwarzer City-Rucksack, den sie nur mit einem Gurt über der Schulter trägt, pendelt auf dem Rücken hin und her.

„Hübsches Fohlen“, knurrt der Boss und Kojo nickt zustimmend, während sein Blick bewundernd den anmutigen Bewegungen der Schülerin folgt. Der Boss dreht sich zu Melanie um: „Ruf ihren Namen, wenn sie dicht vor der Haustür ist!“

„Biggy! Hey, Biggy!“, ruft Melanie, als ihre Freundin auf den Eingang des Wohnhauses zusteuert und ihren Rucksack von der Schulter nimmt. Das Mädchen hört sie offenbar nicht. Es kramt im Rucksack nach dem Hausschlüssel, während es von einem Bein aufs andere wippt.

„Verdammt, wie laut hat die denn ihre Musik gedreht“, knurrt der Boss und wendet sich an Melanie. „Geh zu ihr hin, aber schnell, bevor sie im Hausflur verschwindet!“

Melanie öffnet die hintere Autotür und ist in wenigen Schritten bei ihrer Freundin. „Hallo Biggy, hörst du mich denn nicht?“ Melanie tippt der Freundin auf die Schulter. Das Mädchen zuckt zusammen und fährt herum. Im ersten Moment starrt sie Melanie überrascht an, dann zieht sie sich die Stöpsel aus den Ohren.

„Melanie, was machst du denn hier?“

„Mensch, ich hab auf dich gewartet! Dreh besser mal die Musik leiser, wenn du auf der Straße unterwegs bist. Ist doch irre gefährlich, wenn du nichts mehr wahrnimmst um dich rum!“

„Jaja, schon gut.“ Biggy verdreht die Augen. „Du klingst wie meine Mutter, weißt du das?“ Dann blickt sie fragend nach oben, als sich ein großer, stämmiger Schwarzer nähert und neben Melanie aufbaut.

„Du musst Biggy sein“, brummt der Boss und ringt sich ein Lächeln ab, „Melanie hat schon viel von dir erzählt!“

„Ach ja, hat sie? Warum denn?“ Biggy hebt eine Augenbraue und ihre hellblauen Augen schauen skeptisch zu dem Schwarzen auf.

Der Boss bleibt gelassen und grinst die Kleine an. Ihr frisches, junges Gesicht mit den niedlichen Sommersprossen auf Nase und Wangen gefällt ihm. Sein Instinkt sagt ihm, dass sie sowohl unschuldig als auch lernfähig ist. „Ich bin im Unterhaltungsgeschäft“, erklärt der Boss mit ruhiger Stimme, „wir sind ständig auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs und deine Freundin meinte, dass du einen kleinen Nebenjob gebrauchen könntest.“

„Naja, stimmt schon irgendwie“, sagt Biggy vorsichtig, „ich spare für die nächste Urlaubsreise. Was für ein … Job wäre das denn?“

„Es geht um singen, tanzen, Mode vorführen und noch so … andere Sachen. Wie haben schon eine nette Truppe Mädchen in deinem Alter versammelt und Melanie ist auch seit kurzem dabei. Dir würde es nach … äh … kurzer Einarbeitung auch viel Spaß machen, da bin ich mir sicher!“

„Das wusste ich ja noch gar nicht, dass du jetzt einen Job hast“, sagt Biggy und sieht Melanie erstaunt an. Die Freundin lächelt verlegen und weiß nicht recht, was sie antworten soll. Aber da schaltet sich der Boss schon wieder ein. „Wir sind gerade auf dem Weg zu … äh … einer Probe und ich schlage vor, du kommst einfach mal mit und wir schauen, ob du gut in unser Team passt!“

„Tja, ich weiß nicht …“, Biggy schaut unschlüssig auf das Schlüsselbund in ihrer Hand. „Eigentlich war ich mit meiner Mutter verabredet, die in einer Stunde von der Arbeit kommt.“

„Ach, der schreibst du einfach eine SMS, dass du Melanie getroffen hast!“, schlägt der Boss vor. „Du musst doch wohl nicht erst um Erlaubnis fragen - oder bist du noch nicht volljährig?“

„Doch, seit sechs Wochen schon!“

„Na bitte, dann ist das geklärt“, lacht der Boss und zeigt Richtung Wagen. „Fahren wir also? Wir haben heute noch viel vor!“

Die dominante Art des stämmigen Schwarzen lässt Biggy verstummen. Zögernd lässt sie sich zu dem Auto führen, das mit laufendem Motor am Straßenrand wartet. Ihr ist nicht ganz wohl bei der Sache, aber immerhin ist ihre beste Freundin mit dabei. Biggy ist auch zu neugierig, was für einen Job Melanie angenommen hat, als dass sie jetzt nicht mehr wissen will.

„Steig du vorne ein“, sagt der Boss zu Melanie, „deine Freundin und ich machen es uns hinten bequem!“

Ehe Biggy etwas einwenden kann, liegt seine schwere Hand auf ihrer Schulter und schiebt sie vor sich her auf den Rücksitz.

„Oh, guten Tag, Herr Meyer“, sagt Biggy überrascht, als sie Melanies Vater auf der Rückbank sitzen sieht. Da drückt sich auch schon der bullige Boss neben sie, zieht die Tür zu und Kojo lässt den Motor aufheulen.

„Hallo“, bringt Lehrer Meyer krächzend heraus. Sein Hals ist wie zugeschnürrt und das Herz rast. Sein Blick wandert über Biggys nackte Knie das Kleid hinauf, unter dem sich zwei süße, kleine Brüste abzeichnen. Insgeheim hat Meyer den jugendlichen, aber schon reizvoll ausgeformten Körper immer bewundert - jedesmal, wenn Biggy seine Tochter besucht hat. Jetzt sieht er in einer Mischung aus Entsetzen und Geilheit zu, wie der Boss der Kleinen seine große, schwarze Hand aufs Knie legt.

„Du bist genau das, was unserem Team noch gefehlt hat“, murmelt der Boss und drückt sich an seine Beute. Biggy presst die Beine zusammen, kann aber nicht verhindern, dass die große Hand zwischen ihre Schenkel und unter das Kleid gleitet.

„He, was soll das, was machen Sie denn da?“, protestiert Biggy und versucht vergeblich, sich wegzudrehen.

„Das nennt man Casting“, brummt der Boss gelassen und arbeitet sich weiter vor, „bleib einfach locker und entspann dich, es wird dir gut tun!“

Biggy setzt zu einer Antwort an, als sie plötzlich zusammenzuckt, ihre ungläubigen Augen groß und rund werden und sie nur noch hilflos keuchen kann.

So tief, wie der Arm des Bosses unter Biggys Kleid steckt, ahnt Meyer, hat er jetzt schon die Hand an ihrer Möse. Der Gedanke macht ihn geil und er rutscht unruhig auf seinem Sitz herum. Lüstern sieht er zu, wie sich der Boss an der Kleinen reibt, ihr über Hals und Wangen küsst und leckt, wie sich sein Mund schließlich auf ihren drückt und Biggys hilfloses Keuchen erstickt. Die eine Hand bearbeitet das überwältigte Mädchen zwischen den Beinen, die andere knetet eine ihrer zarten Brüste durch das Kleid hindurch.

Wenn der so weitermacht, denkt sich Lehrer Meyer, ist Biggy defloriert, bevor wir überhaupt den Nachtclub erreichen.

Liegt Meyer richtig?

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