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Chapter 2 by marenlovesporn

Habe ich eine Chance zu entkommen?

Alles nur geträumt

Der Mann steht da und schaut mich nachdenklich an. Ich werde total nervös. Was ist nur los? Hat er das eben wirklich alles gesagt oder habe ich das etwa geträumt? Nein natürlich habe ich nicht geträumt. Oder doch?

„Lilly hat wie gesagt noch Unterricht.“ Die Stimme ist tief und hat durchaus etwas einschüchterndes, aber der sanfte Blick, sagt etwas ganz anderes. „Es stehen noch einige Dressurübungen auf dem Plan, bei denen Lilly heute nicht so gut war.“

Seine dunklen Augen mustern mich. Plötzlich schlägt er sich mit der flachen Hand vor die Stirn. „Mensch, ich bin unhöflich. Habe mich noch gar nicht vorgestellt.“ Er hält mir die rechte Hand hin. „Vladimir Alexander“, sagt er lächelnd, „mir gehört der Laden hier.“ Er ergreift meine Hand, hält sie sanft. „Und Sie müssen Maren sein, Lillys neue Stiefmutter.“ Er lässt meine Hand gar nicht mehr los. „Lilly, sagte, Sie waren früher als Model tätig. Bestimmt ein spannendes Leben. Da sind wir hier auf dem Land echt ein bisschen langweilig.“ Er schaut sich um. „Ich hoffe, es ist für Sie nicht ungelegen, auf Lilly zu warten. Wenn Sie möchten, **** Sie mit mir einen Gin Tonic auf der Terrasse. Von dort hat man wirklich einen schönen Ausblick.“

Ich muss geträumt haben. All die bösen Sachen, die ich aus seinem Mund gehört haben will, muss ich geträumt haben. Trotzdem schaue ich ihn zweifelnd an, als ich mich von ihm über den Hof führen lasse.

Wird es ein Gin Tonic?

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