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Chapter 157
by
Hentaitales
Hoffentlich glaubt mir die Polizei das
Aber es geht alles gut
Als ich mich etwas später auf dem nächsten Polizeirevier meldete und sagte, wer ich war, wollte man mir im ersten Moment nicht glauben. Erst nach ein wenig Recherche gelang es den Beamten, mich einwandfrei als den verschwundenen Abiturienten zu identifizieren, den man seit Monaten suchte. Der zuständige Ermittler vom LKA wurde gerufen, aber der brauchte so lange, um vor Ort einzutreffen, dass noch vor ihm mein Vater hier ankam - auch ihn hatte man dankenswerterweise informiert. Er war überglücklich, mich gesund und munter wiederzusehen und hatte tausend Fragen an mich, die dann aber doch warten mussten, weil zuerst die Polizei mit ihren Fragen an der Reihe war.
Ich verbrachte die kommenden drei Stunden damit, dem LKA-Ermittler nichts Wesentliches mitteilen zu können, bis dieser frustriert die Befragung aufgab und mich wieder meinem Vater übergab. Von dem erfuhr ich, dass nach meinem Verschwinden sogar meine Mutter angereist war, um sich nach mir zu erkundigen - allerdings hatte sie nach ein paar Tagen damit begonnen, ihm Vorwürfe zu machen - dass er nicht richtig auf mich aufgepasst hätte, und dass sie besser das Sorgerecht hätte bekommen sollen. Die beiden hatten gestritten, danach war sie wieder abgereist, und so hatte sie meine sichere Heimkehr nun doch verpasst.
Zuhause erinnerte sich jeder noch daran, dass ich von Terroristen **** worden war, aber dass man mich zuvor einer Vergewaltigung bezichtigt hatte, das schien vollkommen vergessen. Es war auch nie in den Medien darüber berichtet worden, weil es ja damals noch ein Verdachtsfall gewesen war, der sich nicht bestätigt hatte - Herr Greiff hatte mir ja erklärt, wie mein Verschwinden nach außen dargestellt worden war - und so erlebte ich nur positive Reaktionen und keine negativen. Alles in allem war ich wirklich glimpflich aus der Sache herausgekommen.
Sobald der erste Trubel um mich sich gelegt und die Medienvertreter das Interesse an mir wieder verloren hatten, kam eines Abends Maja zusammen mit ihren Eltern bei mir vorbei. Mein Vater war reichlich erstaunt, als gleich drei Leute vor der Tür unserer kleinen Wohnung standen, bat sie aber höflich herein. "Wenn sie mir jetzt auch noch sagen, weshalb sie hier sind...?"
Annas Mutter, eine ausgesprochen hübsche blonde Frau, deren eher gewöhnlich aussehender Ehemann etwas gegen sie verblasste, lächelte etwas peinlich berührt. "Wir wollten uns gerne persönlich bei ihnen und ihrem Sohn für das entschuldigen, was er unseretwegen durchmachen musste. Sie müssen wissen - die Anzeige gegen ihn im Frühjahr, die kam von uns."
"Bitte?!" Ich starrte sie an. "Aber ich dachte, die Terroristen-"
"Man hatte uns damals ein Video zugespielt, Leon", fuhr sie fort. "Ein Video mit dir und Maja, zusammen bei-" Sie schien nach Worten zu ringen.
Ihr Mann griff den Satz auf. "Das Video zeigt euch beim Sex", sagte er, "und dem Ton nach zu urteilen, war Maja absolut nicht damit einverstanden. Wir hatten sie natürlich angesprochen, und sie hat immer wieder beteuert, dass das Video eine Fälschung ist, nur- wir haben ihr nicht geglaubt und sind statt dessen zur Polizei gegangen. Das hätten wir besser nicht getan."
Majas Mutter nickte. "Es tut uns sehr, sehr leid, was passiert ist", sagte sie, "und wir möchten uns in aller Form bei dir entschuldigen. Ich weiß, dass du und Maja euch beide sehr gern habt, und ich hoffe, dass das alles hier jetzt nicht eure gute Beziehung miteinander belastet."
"Also ich-" Mir war klar, was hier passierte - Majas **** wollte die letzten Zweifel meines Vaters an den Geschehnissen ausräumen und zugleich dafür sorgen, dass ich auch in Zukunft mir ihr unverdächtig Umgang haben konnte. Immerhin würde ja Panacea in Zukunft über mich wachen, dementsprechend... "Ich nehme die Entschuldigung an", sagte ich schließlich. "Es ist alles gut ausgegangen; ich will nicht, dass das jetzt noch irgendwelche Auswirkungen auf jemanden hat."
"So ganz bin ich ja nicht mit der ganzen Sache einverstanden", widersprach allerdings mein Vater. "Leon hat wegen ihnen Monate in Gefangenschaft verbracht, und ich habe hier Höllenqualen wegen seines Verschwindens erlitten. Und alles nur, weil sie ihrer Tochter nicht geglaubt haben? Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, dass unsere Familien in Zukunft noch viel miteinander zu tun haben."
Ich sah zu ihm. "Paps, mach ihnen bitte keine Vorwürfe", sagte ich. "Sie haben sich halt Sorgen um Maja gemacht, und sie und ich..." Ich sah kurz zu ihr und wartete ihre Zustimmung ab. "Wir hatten damals an der Schule wirklich was miteinander", fuhr ich dann fort. "Sie hatten also durchaus ihre Gründe, die Anschuldigungen für wahr zu halten."
Kopfschüttelnd sah mein Vater zu ihnen. "Aber Maja und du, ihr seid beide volljährig", warf er ein. "Seinem eigenen volljährigen Kind sollte man doch glauben und nicht gleich jemand anderem deshalb die Polizei auf den Hals hetzen! Wirklich..."
"Vielleicht sollten sie noch eine andere Perspektive hier hören", sagte Majas Mutter plötzlich. "Draußen im Auto wartet noch unsere zweite Tochter, Anna. Ich bin sicher, wenn sie hören, wie sie zu der ganzen Sache steht-"
"Äh, nein!" Ich schüttelte entschieden den Kopf. "Das wird auf keinen Fall nötig sein. Ich habe ihnen verziehen, und ich bin sicher, Paps wird das auch tun. Geben sie ihm einfach noch etwas Zeit, ja?"
Etwas verwundert sah mich mein Vater an. "Was hast du denn auf einmal?" wollte er wissen. "Diese Anna-"
"Glaub mir", sagte ich mit voller Überzeugung, "die willst du nicht kennenlernen."
Reicht das aus?
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Mein verficktes Abitur
An dieser Schule wird nicht nur eifrig gelernt
Ich muss für die 13. Klasse auf eine neue Schule wechseln, aber an dieser Schule gehen seltsame Dinge vor.
Updated on Oct 5, 2023
by Hentaitales
Created on Mar 30, 2023
by Hentaitales
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