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Chapter 10
by
Gordon17
Was antwortet Steffen?
"Ich bin kein Spanner!"
„Ich allein. Ich bin kein Spanner. Aber vielleicht machen wir ja dem einen oder anderen heimlichen Beobachter eine Freude.“
Anke schweigt, weder Ablehnung noch eindeutige Zustimmung. Ich lasse meinen Blick über den Rastplatz wandern. Eine Dame verlässt gerade ihren schwarzen BMW. Unter der Fahrertür schieben sich zunächst ihre High Heels in mein Blickfeld, anschließend göttlich lange Beine in schwarzen Nylonstrümpfen und schließlich die ganze Frau. Spätestens als ich ihr Gesicht sehe, stockt mir der Atem. „Nina!“ Anke spricht es vor mir aus, nein, sie kreischt den Namen ihrer Schwester. Wir beide versinken in den Autositzen, hoffentlich sieht meine Frau uns nicht! Wie kann das sein? Sie dürfte doch noch gar nicht zurück sein von ihrer Geschäftsreise!
Mein Blick folgt jeder ihrer Bewegungen. Nina fasst sich unter ihren viel zu kurzen Minirock - den habe ich noch nie an ihr gesehen! - und nestelt unter dem schwarzen Stoff herum. Schließlich beugt sie elegant ihre Knie und wackelt auf diese einmalig elegante Art mit ihren Hüften, wie es nur meine Frau kann. Was macht sie da bloß? Vermutlich saß ihr Höschen nicht richtig und sie hat das korrigiert. Hätte sie aber eigentlich auch auf der Toilette der Raststätte machen können anstatt draußen…
Nina geht nun schnurstracks auf den Eingang der Autobahnraststätte zu und geht hinein.
Und jetzt? Sollen wir versuchen ihr zu folgen? Oder einfach zu einer anderen Raststätte fahren?
Folge ich ihr in die Raststätte? Und was ist mit Anke?
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