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Chapter 7 by Meister U Meister U

What's next?

"Darf ich sie heute Nacht haben?"

fragte sie mit einer seltsamen, zurückhaltenden Höflichkeit.

Bernd, noch keuchend, nickte nur. "Sie ist dein."

Johanna hing reglos in ihren Fesseln. Der Geruch von Sperma und Schweiß erfüllte ihre Nase. Ihre Beine zitterten unkontrollierbar. Sie schloss die Augen.

Die Fesseln wurden gelöst. Zuerst die eine Hand, dann die andere. Bernds und Tobis Hände stützten ihren erschlafften Körper. Sie legten sie vorsichtig auf die Matratze ihres untern Bettes.

Die Gelenke taten weh. Tiefe, rote Abdrücke zierten ihre Handgelenke. Ihre Brustwarzen brannten. Ihre Muskeln zitterten unkontrolliert.

Sie atmete flach. Ihr Geist versuchte, dem Erlebten zu folgen. Die Intensität. Die Scham. Die ekstatische Hingabe. Es war zu viel.

Und es war nicht vorbei. Bernd hatte sie einfach weitergereicht. Wie eine Sache. An Saya.

Johanna blickte zu der japanischen Frau hinüber. Saya stand noch immer da, das Hemd offen, die Arme verschränkt. Ihr Blick war ruhig, aber fordernd.

Johanna hatte noch nie etwas mit einer Frau gehabt. Sie konnte es sich für sich selbst nicht vorstellen. Nicht einmal im Ansatz.

Doch als Sayas dunkle Augen sich mit ihren trafen, spürte sie ein neues, fremdes Zucken in ihrer völlig erschöpften, noch immer feuchten Möse. Es war keine klare Lust. Es war Neugier

Saya löste den Knopf ihres Rocks. Sie schob ihn herab. Der Stoff fiel zu einem Dunkel auf den hellen Linoleumboden. Dann setzte sie sich auf die Bettkante.

Ihre Hände griffen nach den Stiefeln. Sie zog sie mit Anmut aus. Zuerst den einen, dann den anderen.

Nun war sie völlig nackt. Ihr Körper war schlank und glatt. Kleine, feste Brüste. Eine schmale Taille. Dunkles, glattes Haar zwischen den Beinen.

Sie stand auf und löschte die Deckenlampe. Der Raum wurde dunkel, nur durch das Licht des Hafens vor dem Fenster erhellt.

Sie kroch zu Johanna. Ihre kühle, glatte Haut berührte Johannas heißen, zitternden Körper.

Bernd und Tobi waren schon in ihren Betten. Das Knarren der Federn war zu hören. Es wurde still.

Johanna lag reglos. Sie spürte die fremde Wärme neben sich. Den leichten Druck von Sayas Oberschenkel gegen ihres. Den zarten Duft von Seife und einer unbekannten Haut.

Sie wartete. Atmete. Ihre Gedanken wirbelten.

Sayas Lippen berührten fast ihr Ohr. Die Worte waren nur ein warmer Hauch auf Johannas Haut.

"Ich liebe es, wenn Frauen sich so hingeben."

Johanna erstarrte. Die Worte trafen etwas in ihr. Eine Saite, von der sie nicht wusste, dass es sie gab. Hingabe. So nannte Saya das.

Sayas Hand lag flach auf Johannas Bauch. Ihre Handfläche war kühl.

Johanna atmete zitternd aus. Ihre eigene Hand bewegte sich, zögerte, und legte sich dann über Sayas. Ihre Finger schlossen sich um die schmaleren, kühleren Finger der Japanerin.

Sie sagte nichts. Sie musste nichts sagen. Die Dunkelheit hüllte sie ein. Die Stille war eine Antwort.

Sayas Fingernägel waren glatt und präzise geschnitten. Sie zogen langsam über Johannas Brustkorb. Leicht. Fast wie eine Feder.

Johanna sah nichts in der Dunkelheit. Aber sie spürte alles.

Sie spürte die kühlen, glatten Nägel auf ihrer heißen Haut. Sie spürte die zähe, klebrige Flüssigkeit auf ihrem Brustbein. Sayas Finger verschmierten das Sperma. Sie verrieben es zu einem dünnen, glänzenden Film auf Johannas Haut.

Jeder Strich war eine deutliche Erinnerung. An Bernd. An ihren eigenen Orgasmus. An ihre vollständige Hingabe.

Sayas Atem war warm an ihrer Schulter. Die Berührung war kein Streicheln. Es war ein Markieren. Ein In-Besitz-Nehmen der Spuren, die ein anderer Mann hinterlassen hatte.

Johannas Atem ging flach. Ihre Brustwarzen wurden wieder hart. Der **** von den Klammern war nur noch ein Echo. Dieses neue Gefühl, diese sanfte, bestimmte Bearbeitung ihrer Haut, war beunruhigend und aufregend.

Sayas Finger wechselten von den kratzenden Nägeln zu einer neuen Bewegung. Ihre Daumen und Zeigefinger umschlossen Johannas Brustwarzen. Sie kniff zu.

Ein scharfer, brennender **** schoss durch Johannas Körper. Sie zuckte zusammen. Ein ersticktes Keuchen entwich ihren Lippen.

Sie wollte es ertragen. Für Saya. Für die seltsame, neue Art von Aufmerksamkeit. Aber der **** war intensiv. Direkt. Er ließ keine Gewöhnung zu.

Sayas Finger drückten fester. Drehten sich leicht. Der **** verwandelte sich in ein pochendes, lebendiges Feuer. Johannas Fingernägel gruben sich in die Matratze. Ihre Zähne bissen sich auf die Unterlippe.

Sie hielt es kaum aus. Jeder Nerv schrie auf. Doch sie blieb liegen. Sie nahm den **** von Saya an. Als ein Geschenk. Als eine letzte Grenze, die sie überschritt.

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