Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 6 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Mein neues Zuhause

Nach einer längeren Unterredung mit meinem früheren Chef gelang es mir ohne Mühe wieder, in meinen alten Job einzusteigen, so dass ich wenigstens keinerlei finanzielle Sorgen mehr haben würde. „Die Sache mit den **** habe ich immer für einen schlechten Witz gehalten“, meine mein früherer Chef kopfschüttelnd. Ich erfuhr auch, dass Achim sofort nach meiner Verurteilung meine frühere Stelle bekommen hatte, die an ihn gestellten Erwartungen jedoch bei weitem nicht erfüllt und sich deshalb vor kurzem eine neue Stelle bei einer anderen Investmentbank gesucht hatte.

Als das Finanzielle erst einmal zu meiner Zufriedenheit geklärt war und ich auch noch sämtliche Aktienanlagen bei den ausländischen Banken unangetastet fand, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Haus, in dem ich von nun an alleine leben würde. Ich fand bald eine in einem parkähnlichen Garten mit Pool gelegene, schmucke Villa und akzeptierte sogleich den geforderten horrenden Preis, der meine Ersparnisse weitgehend aufbrauchen würde, ohne mit der Wimper zu zucken. Da ich nun keine Ehefrau mehr hatte, brauchte ich ja auf niemanden mehr Rücksicht zu nehmen.

Nachdem die unvermeidlichen Formalitäten alle erledigt waren, zog ich bald in das Haus ein und verbrachte die nächste Woche damit, mir das Haus entsprechend meinen Anforderungen modern einzurichten. Mein erster Arbeitstag verlief dann zu meiner vollsten Zufriedenheit und der meines Chefs so, als ob ich niemals weg gewesen wäre. Ich hatte damals für die Bank sehr viel gutes Geld verdient und würde das auch jetzt wieder genauso tun. Abends fuhr ich dann etwas zuversichtlicher nach Hause, um einen gemütlichen Feierabend in meiner neuen Villa zu verbringen.

Ich war gerade dabei, mir mein Abendessen zuzubereiten, als es an der Haustür läutete. Ich fragte mich überrascht, wer das wohl sein könnte. Außer den Zeugen Jehovas fiel mir niemand ein, denn nach meiner Verurteilung waren von meinen ehemals zahlreichen Freunden so gut wie keine mehr übrig geblieben. Draußen war es noch hell, obwohl es bereits später Abend war. Da klingelte es erneut. Ein wenig missmutig über die so späte Störung ging ich schließlich doch an die Haustüre und öffnete sie. „Was willst Du denn hier?” entfuhr es mir völlig verblüfft bei ihrem unerwarteten Anblick ...

Wie geht es weiter ?

Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)